Warnung: Dieser Blogpost erfordert Zeit und Nerven!!


Hört Ihr schon wie es grummelt?
Frau Mel ist gereizt.
Maximal angepestet.
Also nicht nur ein bißchen um lustig-ironische Posts zu verfassen
sondern so richtig, richtig sauer!!
Es steht im Zusammenhang mit diesem hier:


Sieht gut aus, oder?
;-)

Für alle, die mich nicht so regelmäßig lesen zur Erklärung:
Das Mickykind hat sich vor sechs Wochen ungünstig dem Arm geschrottet
und dadurch eine Welle dummer Begebenheiten ausgelöst.
Oder besser gesagt, seit dem Unfall 
geht ungefähr daneben was daneben gehen kann?
Ein Montags-Bruch?
Und das an einem Donnerstag...

Wer mich kennt oder hier regelmäßig liest weiß,
daß es eigentlich wenig gibt was mir ferner liegt
als in die dauernd und überall immer wieder zu vernehmenden 
und niemanls endenden Schimpftiraden über unser Gesundheitssystem einzustimmen,
denn ich pflege und lebe eigentlich recht überzeugt
diesbezüglich eine gewisse Dankbarkeit.
Natürlich ist das alles nicht mehr so geil wie vor 30 Jahren,
Zähne sind ein teurer Spaß
und was Pflegenotstand heißt weiß man auch,
wenn man für einen Sproß derzeit Pflegestufe 3 anstrebt.
Personalmangel ist ein Problem
und der Versuch Kliniken ausschließlich als Wirtschaftsunternehmen zu führen
treibt hier und da wirklich gruselige Blüten.
Aber ich weiß auch, daß man versorgt wird
wenn es denn richtig richtig scheiße um einen steht.

Und trotzdem:
es widerstrebt mir wirklich mich zu beschweren
wenn mir oder meinen Lieben geholfen wurde.
Doch es kommt der Punkt, da ist es auch bei mir vorbei.

Gestern Abend war ich noch damit zufrieden
einen Brief an die Beschwerdestelle des Krankenhauses zu schreiben.
Nachdem der Film gleich heute weiter ging
ist es mir ein tiefes inneres Bedürfnis darüber zu bloggen.

Also. Ich schrieb folgendes:


Sehr geehrter Herr XY,

ich habe relativ lange mit mir gerungen, ob ich Ihnen schreiben soll
aber nun möchte ich Sie um ein wenig Ihrer Zeit bitten und Ihnen einmal unseren Fall schildern.

Mein Sohn Jonas kam am Donnerstag, den 17. September 2015 nach einem Sportunfall in die Ambulanz Ihres Hauses.
Nach Untersuchung und anschließender Anlage einer Gipsschiene wurde er mit der Diagnose "Prellung des Ellenbogens" nach Hause entlassen.
Leider war ich bei dieser Untersuchung nicht persönlich zugegen,
mein Mann berichtete mir aber, ihm sei von ärztlicher Seite versichert worden, daß es keinerlei Anhaltspunkt für eine Fraktur gäbe.
Am nächsten Morgen übergab er mir Bilder und Brief zur Ablage.
Allerdings war ich etwas erstaunt, denn der Bruch war für mich als Laien in der Bildgebung durchaus erkennbar.

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, ich bin keine Ärztin und maße mir nicht an es besser zu wissen
aber die Angabe "keinerlei Anhalt" war an dieser Stelle offensichtlich nicht ganz richtig.
Nun gut. Wir sind alle Menschen - das kann vielleicht passieren?

Am Vormittag des 18. September bekam ich einen Anruf von der Ärztin, die die Bilder nun auf dem Tisch hatte.
Sie teilte mir mit, daß doch ein Bruch vorläge und wir bitte am darauf folgenden Montag zu einer erneuten Bildgebung ins Krankenhaus kommen sollten.
Dazu klärte Sie mich darüber auf, daß diese Art Fraktur, wie sie mein Kind nun leider erlitten hatte,
dazu neige sich zu verschieben und eine Operation nicht ausgeschlossen werden könne.

Mit dieser Information kamen wir dann am 21. September in die Klinik.

Die erneute Röntgenkontrolle ergab dann das Befürchtete.
Der Arzt, der das Untersuchungsgespräch mit uns führte erklärte das Verfahren
und daß bei dieser Operation erst nach Offenlegung des Bruchs genau feststünde, wie die Fraktur gerichtet werden müsse.
Für mich soweit verständlich.
Auch die Aufklärung zum Thema Risiken erschien mir offen und verständlich.
Uns wurde mitgeteilt, daß die Möglichkeit bestünde, daß Jonas nach der Operation gar keinen Gips brauchen würde.
Diese Aussage wurde später vom Operateur mit Erstaunen zur Kenntnis genommen…

Am 22. September wurde unser Kind dann planmäßig früh am Morgen operiert.

Ich weiß, es ist wichtiger, daß die Operation gut verläuft und der Patient medizinisch gut versorgt wird
und ich bin mir durchaus bewußt, daß es chronischen Personal- und Zeitmangel gibt.
Trotzdem möchte ich an dieser Stelle gerne einmal loswerden, daß es besorgte Angehörige enorm beruhigt,
wenn jemand nach deutlichem Überschreiten der angekündigten Operationszeit kurz Bescheid gibt, daß alles gut ist.
Wir sind durch Jonas Zwillingsbruder durchaus klinikerfahren und wissen, daß es eigentlich keinen Anlass zur Sorge gibt
solange niemand vom Personal übereilt über die Flure huscht, aber das geht nicht jedem so.

Nach der Operation war der Arm meines Kindes von der Achsel bis zum Handrücken in Gips.
So wurde er dann auch nach dem Aufwachen zur Röntgenkontrolle gefahren.
Während der OP waren ein Draht und eine Schraube eingebracht worden, deren Lage nun überprüft werden sollte.
Danach konnten wir auf die Station.

Jonas ging es den Umständen entsprechend gut.
Daß es keinen Vermerk in der Akte über die Röntgenkontrolle gab war nicht gut gelaufen, aber das konnte ich klären.
Die Nacht war aufgrund des Lärmpegels auf der Station mäßig,
aber das ist ja leider fast in allen Kliniken ein Problem und es war ja nur eine Übernachtung.
Soweit war alles in Ordnung.

Am Morgen des 23. September, gegen kurz vor sieben, kam der Arzt, teilte mit, daß er die Bilder gesehen hätte, alles gut aussähe und wir nach Hause könnten.
Eine Schwester hatte am späten Vormittag Zeit den Zugang zu ziehen.
Eine Ärztin kam gegen halb zwei mit dem Brief. Sie hätte die Bilder gesehen, alles sähe gut aus.
Ich weiß, daß es bestimmt dringlichere Aufgaben gibt als einen Patienten mit einem Armbruch zu entlassen
aber daß ein Arzt während ich eine Frage stelle ohne ein Wort der Entschuldigung zum Telefon greift und sich umdreht
ist mir zuvor auch noch nicht passiert…
Meine Frage, wann mein Kind denn nach diesem Eingriff wieder zur Schule könnte,
wurde mit einem Augenrollen und einem "Wenn es ihm gutgeht" beantwortet.
Das macht für den rein medizinischen Verlauf dieser Geschichte keine Auswirkung haben,
allerdings finde ich es nicht zu viel verlangt, ein Grundmaß an Benehmen an den Tag zu legen,
wenn man nicht unbedingt den Eindruck vermitteln möchte,
daß Patienten wie am Fließband abgefertigt werden.

Einen Tag später, also am 24. September bekam ich einen Anruf.
Jonas solle doch bitte am nächsten Tag zum Röntgen erscheinen.
Die Schwester die den Termin machen sollte klärte dann für mich, was der Grund dafür war,
denn eigentlich hatten wir einen Kontrolltermin für den folgenden Mittwoch.
Nun erklärte man mir, der Chefarzt (Oberarzt?) hätte sich die Bilder angesehen und sie seien nicht beurteilbar!

An dieser Stelle war ich verwirrt und sauer.
Schließlich hatten am Tag zuvor zwei Personen die die erforderliche Qualifikation haben sollten
die Aussage getroffen, daß alles gut aussähe.
Nachdem ja nun schon das erste Röntgenbild nicht korrekt bewertet worden war,
hatten zwei Ärzte die neueste Bildgebung als gut und ein weiterer dasselbe Bild als nicht zu beurteilen eingeschätzt.
Die Praxis Röntgenaufnahmen großzügig an Kinder im Wachstum zu verteilen als seien es Bonbons
empfinde ich tatsächlich als unangemessen.

Am 25. September kamen wir also wieder früh am Morgen in die Klinik.
Diese neuerliche Bildgebung mit dem frisch operierten Arm war für meinen Sohn äußerst schmerzhaft.
Das hätte nicht sein müssen.
Auf meine Frage, warum denn das letzte Bild nun doch nicht zu beurteilen sei erhielt ich die Antwort,
daß das am Gips läge - mit Gips bekäme man eben keine gerade Abbildung.
Da frage ich mich dann doch, warum man die Aufnahme nicht nach der Operation gemacht
und den neuen Gips hinterher angelegt hat?

Daß die Gipsschiene an diesem Tag äußerst unsanft angelegt wurde und zudem schlecht saß
hätte man für sich genommen als "dumm gelaufen" abhaken können,
allerdings paßte diese Tatsache hier zum Gesamtbild.

Den nächsten Kontrolltermin legten wir an diesem Tag für den 7. Oktober fest.

Wenn mir zu diesem Zeitpunkt jemand mitgeteilt hätte, daß die Verlaufskontrolle nach diesem Termin
durch einen niedergelassenen Arzt durchgeführt werden muß, hätte ich mich um einen Termin kümmern können.
Das hätte uns zu einem späteren Zeitpunkt vier Stunden Wartezeit erspart und wäre einfach nett gewesen.
Bei aller Dauerkonfrontation mit medizinischen Einrichtungen sind mir doch die Befristungen für solche Untersuchungen nicht bekannt gewesen.
Aber das nur nebenbei.

Am 7. Oktober also kamen wir wieder zur Kontrolle in die Klinik.
Soweit sah wohl alles gut aus.
Die Entnahme von Schraube und Draht sei für Ende des Jahres zu terminieren, 3 Monate nach Operation sei bei Kindern in diesem Alter gängig.
Wir wurden also mit der Information entlassen, daß wir Jonas bei einem niedergelassenen Arzt eine Woche später vorstellen sollten
und stellte uns in Aussicht, daß der Gips dann abgenommen werden könne,
bei sehr starken Beschwerden sollten wir ihn "ein paar Tage länger" dran lassen.

Am 14. Oktober wurden wir zur Verlaufskontrolle in der Praxis Jurkschat und Hein in Henstedt-Ulzburg vorstellig.
Unsere behandelnde Ärztin erklärte mir, daß der Gips noch mindestens drei Wochen bleiben sollte,
was mir als Laie durchaus einleuchtend erschien nachdem ich das neue Bild gesehen hatte.
Die Diskrepanz zwischen "nächste Woche und eventuell ein paar Tage länger" und "mindestens drei Wochen" empfinde ich schon als gravierend.
Wie kann sowas sein?
Außerdem erklärte mir die Ärztin, daß der Draht sehr dicht unter der Haut läge
und der Gips schon allein deswegen als Schutz über der Stelle verbleiben müßte. Irgendwie ja auch logisch?

Heute, am 4. November, waren wir zu einer weiteren Kontrolle.
Auf dem Röntgenbild war nun gut zu sehen, wie die Fraktur zu heilen beginnt.
Aufgrund der gemachten Erfahrungen bat ich die Ärztin um eine Einschätzung wegen der Entnahme von Draht und Schraube.
Sie empfahl mir entgegen meiner Intention nicht die Klinik zu wechseln und den Eingriff durch den Operateur vom September durchführen zu lassen.
Allerdings wollte sie doch noch einmal nachfragen, ob denn der Draht wirklich bis zum Dezember im Arm verbleiben sollte,
denn mit dem Draht kann der Arm nicht bewegt werden und ohne Bewegung stiege das bestehende Risiko der Gelenkversteifung,
von dem ich bis zu diesem Zeitpunkt so noch nichts gehört hatte.
Nachdem sie den Arzt erreicht hatte konnte sie mir mitteilen, daß wir uns bitte umgehend im Krankenhaus vorstellen sollen,
denn der Draht müßte ungefähr jetzt gezogen werden.
Auch davon hat niemand vorher etwas gesagt.
Mittlerweile bin ich maximal sauer über diese vielen "doof gelaufen"s!

Zusammenfassend kann ich also berichten, daß zuerst ein Bruch nicht erkannt wurde,
wir zum Thema Gips dran oder ab mehrfach falsch informiert wurden,
mindestens eine überflüssige Röntgenaufnahme gemacht wurde,
mehrere Ärzte nicht in der Lage waren Röntgenbilder als beurteilbar oder nicht zu erkennen,
Menschlichkeit auch im Heidbergkrankenhaus nicht besonders groß geschrieben wird
und wir über die Weiterbehandlung nicht korrekt in Kenntnis gesetzt wurden.
Über die teils unnötigen Schmerzen und Ängste, die ein siebenjähriges Kind dabei aushalten mußte lasse ich mich jetzt nicht aus.

Und an dieser Stelle würde ich gerne wissen,
wie ich in diesem Fall weiter verfahren soll,
denn so kann das doch einfach nicht sein?

Ich bedanke mich für Ihre Zeit und im Vorwege für Ihre Stellungnahme.

Mit freundlichen Grüßen...


Noch Fragen?

Heute morgen fuhren wir dann also mal wieder ins Krankenhaus.
Ich muß sagen, es war wirklich die Argumentation unserer Ärztin hier
die es mich noch einmal versuchen ließ,
denn bei allem was blöd gelaufen ist,
war wohl der operierende Arzt derjenige von allen
der seinen Job gut gemacht hat.
Warum also jemand anderen daran lassen?

Ich gebe zu, im Arztgespräch heute
mit der vierten oder fünften Ärztin in diesem Falle
war ich durchaus reserviert.
Die Aussage von gestern war, der Draht müsse raus.
Die Schraube würde man wohl noch drin lassen.
Heute sagte mir die motivierte junge Frau
man würde dann alles bei der OP entnehmen
(die übrigens gerne für morgen terminiert ist...)
Ich fragte dann mal ganz unverblümt, ob das eigentlich normal ist,
daß die eine Hand nicht weiß was die andere tut?
Fand die gute Dame offensichtlich scheiße.
Sorry - ich finde es auch scheiße!!

Tatsache ist ja aber, daß der Draht raus muß.
Das wäre ja auch ein kleinerer Eingriff
und würde auf jeden Fall ambulant erfolgen!

Also ab zum Narkosegespräch.
In meiner Stimmung fand ich es durchaus ätzend,
daß man dann eine junge Frau vorließ weil sie schwanger war.
Damit sie nicht so lange sitzen müsse.
Tschuldigung - schwanger ist nicht krank.
Meine Bandscheibe sitzt auch nicht gern.
Ja, ist nicht nett von mir, aber ich bin gepissed!!
Habe aber die Klappe gehalten
und nicht gefragt ob sie den älteren Herrn neben mir 
nicht auch vorher drannehmen wollten,
weil die Gefahr bestünde, daß er vorher versterben könnte...

Da die meisten Anästhesisten ein persönliches Interesse daran haben,
daß die Patienten nach dem Eingriff die Augen wieder öffnen
und deshalb ihren Job generell ganz ordentlich machen
konnten wir die mir eh vielfach bekannte Aufklärung abkürzen -
ich habe den Wisch einfach unterschrieben und war durch mit dem Thema.

Vor einer guten Stunde rief ich dann in der Klinik an
um nach der Uhrzeit für die Operation zu fragen.
Der Plan steht immer erst abends final fest.
"Wissen sie denn wie viele Nächte sie bleiben müssen?"
Wie gut, daß die Schwester mein blödes Gesicht nicht sehen konnte...
In der Akte stand "stationärer Aufenthalt"!!

Ich habe dann mal schallend gelacht!!

Also eins weiß ich ganz sicher -
der Doc holt da morgen das Gerümpel raus
und dann sind wir verschwunden.
Und wenn ich das Kind an Schläuchen da raustragen muß!!!
Wir werden NICHT auf der Station bleiben
und wir werden schon gar NICHT übernachten.
Wir werden auch NICHT zur Nachsorge dorthin gehen.

Auf meine Mail hat man heute übrigens gerne NICHT geantwortet.
Ich denke, das übergeben wir jetzt mal an jemanden
der sich damit auskennt...




Kommentare:

  1. Also ick würd dich jetzt gern mal knuddeln und den Krümel auch. Wenn eine so Krankenhaus-erfahrene Mama so etwas schreibt, dann... Naja, lassen wir das! Ich find den Brief mutig und richtig. Wie aus so einer kleinen Gipsarm -geschichte so eine Story werden kann. Traurig. Haltet durch!

    XOXO

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  2. Boah, Mel, das ist ja oberätzend. Ich kotz mal kurz für dich mit....man, man, man. Der arme kleine Kerl. Ich hoffe, ihr habt die Odysee morgen erstmal überstanden.

    Traurig eigentluch, welche Erfahrungen man manchmal machen muss :(

    Ich drück dich

    Liebe Grüsse
    Katja

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    1. Mein Mann ist gerade mit Jonas im KH und es geht schon munter weiter... Darf ich Schnaps zum Frühstück?? ;-)
      <3

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  3. einfach unglaublich....
    traurig....
    schicke Grüße und gute Genesung!

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  4. au weia, das klingt ja absolut überflüssig, nervtötend und ätzend! trotzdem wünsche ich euch für morgen alles gute und starke nerven. ich würde auch keine minute länger bleiben als unbedingt notwendig.

    viele grüße
    daniela

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    1. Hauptsache ist ja jetzt, daß wir den Schrott loswerden. Zum Glück haben wir Physios im nahen Umfeld, die ihn gut betreuen werden.
      <3

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  5. Oh man Ihr armen :( Wir haben uns vorhin beim Trampolin aber sehr gefreut Jonas mal wieder zu sehen - vor allem lachend ;) Liebe Grüße von Emmi und weiterhin gute Besserung, die Kinder vermissen dich alle schon.

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    1. Naja, da muß schon mehr passieren, daß man ihm dauerhaft die Laune verdirbt... :-) Zum Glück!! Stell Dir das Theater mal mit nem Jammerkind vor. Ich würd durchdrehen!! *lach*
      <3

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  6. Lieb Mel, alles, alles Gute für Morgen!!!!
    Lg Judith

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  7. Mel, das ist ja der Horror pur....und ähnelt 2 Erfahrungen hier in 2 unterschiedlichen Kliniken....bis vor kurzem dachte ich deutsche Krankenhäuser seien gut....im Gegenteil, das ist unterirdisch. Ich wünsche euch, dass diese Serie an doofs abreist und alles gut wird.

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    1. Ich bin ehrlich gesagt auch erschüttert. Jeder dieser Punkte für sich wäre irgendwie unter dumm gelaufen zu verbuchen - aber alles zusammen geht doch gar nicht! Und es geht ja jetzt in diesem Moment munter weiter... Und dann wundert man sich, wenn mal einer schießt.
      <3

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  8. Antworten
    1. Willkommen in meiner Welt. Ich mache ein Mini davon... ;-)
      <3

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  9. Puuh, das ist ja echt der Horror und dabei hat Deutschland das teuerste Gesundheitssystem auf der ganzen Welt. Ich fasse es nicht.

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    1. Teuer und gut ist offensichtlich nicht das gleiche?
      Ich bin weit davon entfernt unreflektiert über alles zu motzen. Uns wurde und wird in Pauls Fall beispielsweise gut und relativ unkompliziert geholfen. Das läuft alles. Und die Tatsache, daß man bei jedem Wehwehchen einfach zum Arzt gehen kann ist durchaus ein Luxus, den wir als solchen schon lange nicht mehr wahrnehmen.
      Aber an dieser Stelle ist jetzt Schluß und wir werden das nicht so stehen lassen.
      <3

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  10. Wuääähhhhh! Muss das denn alles wirklich so sein? Arme Mel und armes Mickykind!

    VG, Steffi

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  11. Aaaaaaalter.... die haben doch einen an der Batterie!!
    Das tut mir so leid für euch :( Man weiß gar nicht was man dazu sagen soll....
    Viel Glück und schnelle Genesung für morgen <3

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    1. Weißt Du - Worte habe ich ja jetzt schon genug gemacht... ;-)
      <3

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  12. Liebste Mel, wie du vielleicht weißt bin ich ja auch vom Fach .....
    Aber ich kann nur den Kopf schütteln und wenn ich das Röntgenbild oben sehe, ist klar, dass alles raus muss .....
    Chirurgen, v.a. Unfallchirurgen sind manchmal ..... äh ich glaube mir fällt keine höfliche Umschreibung ein .... Und ich komme selbst aus der Chirurgie ....
    Wichtig ist jetzt, dass dein Sohnemann ordentliche Physiotherapeuten erhält! Wenn du Fragen hast, du weißt ja wie du mich erreichst ...
    LG Barbara

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    1. Naja, daß das raus muß war uns schon klar - ich war allerdings erstaunt, daß man uns mit der Aussage entläßt, daß Schraube UND Draht Ende Dezember raus kämen und nun der Draht vor zwei Wochen schon hätte gezogen werden sollen... Jetzt soll doch gleich beides raus und vielleicht was neues wieder rein. Ambulant. Stationär...
      Mein Mann hat beschlossen, daß er jetzt erstmal den Klinikdienst macht, weil sonst alle die mir vor die Flinte kommen einen Termin in der MKG Ambulanz brauchen - die wiederum ist in dieser Klinik super! ;-)
      <3

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    2. Ich drück Euch die Daumen, daß alles gut läuft! Wenn du einen Rat brauchst melde dich!
      <3

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  13. OMG ! Ja, man darf echt nicht krank werden ... Alles Gute für den jungen Mann und für Dich !

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  14. äääh, mir fehlen die Worte!!!!
    Ich war mit meiner 11 jährigen am Dienstag beim Arzt, sie konnte ihren Fuss nicht mehr belasten; 2 Röntgenbilder gabs, danach genaue Sichtung derer; und die Aussage dass es eine Knochenprellung sei. Vielleicht auch einen Knochenriss - das könne man aber nicht genau erkennen. Wir sollen warten bis Montag ob sich die Schmerzen bessern und wenn nicht nochmals zum röntgen erscheinen. Hmmmm, naja, ich bin ja kein Arzt.... Und mit den Krücken kann sie nicht zur Schule fahren, also darf ich Taxi spielen *grmpf* Und wir Schweizer haben ja morgens und nachmittags Schule, Mittagessen zu Hause.... also 4x fahren!!
    Ich bin da schon mit einem Fragezeichen nach Hause gekommen aber deine Geschichte ist ja echt krass!!!
    Auf alle Fälle wünsche ich schnelle und gute Besserung!!
    Und den Eltern viiiiiele Nerven!!!

    Alles Liebe, Nicole

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  15. Das ist....also da fehlens elbst mir die Worte O.O

    Fühlt euch gedrückt!

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  16. Liebe Mel
    Das hört sich ja nach dem blanken Horror an. Wie du sagst...man könnte die Sachen als "dumm gelaufen" taxieren...aber so viele dumm gelaufen in einem Fall. Ich bin sprachlos.

    Hoffentlich ist das Ganze bald überstanden und der kleine Mann erholt sich gut.

    Wünsche dir viel Kraft und drücke dich.

    Liebe Grüsse!

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  17. Hallo Mel,
    ich war selbst lange Jahre im Gesundheitswesen tätig und kann dir nur sagen das es Jahr für Jahr schlimmer wird - vor 19 Jahren habe ich das Handtuch geschmissen und mich etwas ganz anderem zugewendet.... ich bin froh das ich das geschafft habe. Ich habe jedoch noch eine Menge ehemalige Kolleginnen die mir genau das beschreibe, was du auch erlebt hast. Da weiß die rechte Hand nicht was die Linke tut und das im Gesundheitsbereich - eigentlich ein No-go!
    Deine Geschichte gehört in die Zeitung - nur dann werden die Verantwortlichen aufgeschreckt - so ein einfaches Mail landet gleich in der Ablage "P". Kein Krankenhauschef liest gerne seinen Namen in der Zeitung - schlechte Publicity können sich die auf Gewinn getrimmten Kliniken nicht leisten. Keine Patienten kein Geld....
    Überlege dir das mal....
    Liebe Grüße und alles Gute für Euch
    Carola

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  18. Mannomann da fehlen einem wirklich die Worte!!! Das es so etwas bei uns hier gibt hätte ich im Traum nicht gedacht. Dabei zahlen wir an die Krankenkasse ständig mehr, es werden immer mehr Leistungen gestrichen - wie soll das nur weitergehen??? Da wird einem Angst und Bange. Ich stelle mir gerade jemanden vor, der nicht so wortgewandt ist und alles einfach über sich ergehen lässt, wie die "Götter in Weiß" es vorschlagen. Wie kann es denn sein, dass jedes mal ein anderer Arzt zuständig war und in der Diagnose/Beurteilung rumfuschte???
    Jedenfalls wünsche ich euch alles Gute, vor allem dass der Arm wieder voll funktionsfähig wird.
    LG Flo

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  19. Hallo Mel, wurde nicht erst gestern ein neues Gesetz " zur Qualitätskontolle in Krankenhäusern" verabschiedet ???? Ich frage mich nur, wer das kontrollieren soll ? Das mit deinem Sohn tut mir echt leid und ich wünsche euch, dass es ihm ganz bald wieder gut geht.
    Herzliche Grüße. Petra

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  20. Das klingt Alles extrem zum k.... der arme Bub ist am Ende der absolut Leidtragende. Ich bin ja meist nicht so, aber ernsthaft? Ich würde mich an die Bundesärztekammer http://www.bundesaerztekammer.de wenden. Ich finde da haben ein paar Ärzte vollkommen versagt und verfügen dem Anschein nach über nicht vorhandene Befähigung zur Ausübung ihres Jobs. Das geht einfach nicht. Leider ist uns das nicht unbekannt. Man kann nur erahnen wie oft so falsche Einschätzungen etc. zum Tode von Patienten führen!
    Wir wünschen ganz schnelle Genesung für den Bub und Euch starke Nerven. Hoffentlich haben sie am Ende nicht auch noch richtig gepfuscht!

    LG
    Dori & meute

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  21. Da fehlen mir dann doch mal die Worte! Ich wünsch euch alles Gute für den weiteren Verlauf! Fühlt euch geknuddelt auch wenn´s nicht viel helfen mag! Bei solchen Geschichten wundert mich nicht mehr, daß bei meinem kürzlich gemachten MRT mir bis dato unbekannte Metallartefakte gefunden wurden, die vielleicht mit meinen Rückenschmerzen zu tun haben könnten, vielleicht aber auch nicht….

    Gruß scrapkat

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  22. Ob man da nicht am besten eine Klage gegen das Krankenhaus führt...
    Das klingt furchtbar!
    Da hängt man sich beim Autofahren am besten ein Schild um : "Im Falle eines Unfalls - NICHT in Krankenhaus XY einliefern"
    Annette

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  23. Nach allem was doof gelaufen ist, nun aber gutes Gelingen! Hauptsache dein Sohn ist bald wieder fit! Dann kann man alles andere auch wieder vergessen, aber um dieses Krankenhaus einen weiten Bogen machen.

    Gute Besserung
    Mimi

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  24. Mir fehlen schlichtweg die Worte. Drück Dich / Euch und das es jetzt nur noch bergauf geht !
    LG
    Sandra

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  25. Danke für diesen herrlichen Blogpost! Wenns scheiße läuft, läufts scheiße, was? Aber Spaß beiseite bei dem ganzen Mist tut mir vor allem Jonas leid. Ich drücke die Daumen, dass die Nachsorge jetzt gut läuft und Ihr nicht so schnell wieder hinmüsst!
    Ich drücke Dich!

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  26. Oh Mann... da geht man doch am liebsten zum Metzger, wenn man was hat... und fühlt sich besser aufgehoben!
    Gute Besserung dem Zwerg, alles Gute für Morgen, und ich hofffe, ihr könnt die Sache dann endgültig abhaken!

    haltau

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  27. Ach Du scheizze. Gute Besserung an den Sohn! Ich hoffe, dass er jetzt einfach nur heilen darf!

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  28. Hi Melli,
    einfach skandalös!! ... aber super geschrieben ;-) Ein Glück, dass die OP gut gelaufen ist, Jonas alles überstanden hat und das Gerümpel entfernt wurde. Komischerweise habe ich heute "zufällig" eine Dame getroffen, die mich bei REWE an der Kasse vorlies, weil ich nur zwei Teile bezahlen musste. In der kurzen Wartezeit berichtete sie mir (ohne dass ich Jonas erwähnt hatte), dass die sich bei mangelnder Leistung von Ärzten oder merkwürdigen Abrechnungen - sie ist Privatpatientin - nur noch direkt an die Ärztekammer wendet. Vielleicht ist das die richtige Adresse für Dich.
    Liebe Grüße,
    Mama

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  29. Ich lass dir einen Drücker hier und hoffe, dass ihr das alle bald gut überstanden habt!

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  30. Gugug,
    ohaaa, da fehlen mir echt die Worte!!!! Das arme Kind!
    LG Sandra
    blogsvonsandra.blogspot.com

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  31. Oh je - da muss ich erst mal Luft holen...

    hey liebe Mel, das war ziemlich harte Kost und bevor ich die anderen Kommentare lese, tippsel ich dir schnell meine Zeilen, sonst vergesse ich, was ich dir in diesem Moment gerne sagen wollte...

    Komm' mal ran an die Scheibe und lass dich mal ganz fest in den Arm nehmen! Das was du da schreibst, muss erst mal verarbeitet werden. Ich bewundere deine ehrliche Art, man kann sich so richtig in deine Gefühlswelt einleben und ist gleichzeitig so sauer auf das krankenhaus und das dazugehörige Fachpersonal, dass da so mit euch umgeht!
    Wir sind doch keine Maschinen! Sie sollen doch mal auf das Geburtsdatum in der Akte schauen! Dein Kleiner kriegt das doch alles mit! Ich bin richtig wütend!

    Du bist eine wahnsinnig starke Frau! Großes Kompliment
    und ich drück die Daumen, dass alles gut wird!

    ♥egrüße aus dem Erzi
    Gaby

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  32. Liebe Mel,
    aus eigener sehr ähnlicher Erfahrung weiß ich was du durchmachst. Sei fest gedrückt! Wünsche dir noch ganz viel Kraft.
    Ganz liebe Grüße
    Kim

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Schön, daß Du da bist!