Papierklunker mit dem Stampin Up Trimmer


Huhu Ihr Lieben!
Heute kommt ein bißchen verspätet der Zwillingspost
zu meinem Samstagsbeitrag auf Wonnies Blog:
Ich wollte doch gerne mal ausprobieren,
wie sich solche Papierklunker besser basteln lassen -
mit meinem supertollen (*hüpfhüpf*) neuen Spielzeug
oder per Wonnie-erprobtem Butterbrotmesser-Scrap.
<3


Deshalb habe ich also lustig zweckfreie Schachteln gebaut
die jetzt dekorativ auf der Fensterbank liegen 
und mein Herz erfreuen.
:-)

Natürlich kann man das auch sinnvoller einsetzen,
beispielsweise als Geschenkverpackung
oder als Tischdeko könnte ich mir die auch gut vorstellen?

Wie man das ohne teure Tools machen kann,
könnt Ihr inklusive Schnittmuster zum Ausdrucken hier nachlesen -
aber ich muß zugeben, dieses Schneide- und Falztool
hat es mir schon ein bißchen angetan.
Schuld sind übrigens meine Workshop-Teilnehmerinnen,
die mich da gnadenlos angefixt haben:
Ihr solltet bei Euren Demos Provision verlangen!!
*lach*

Also, dann wollen wir mal:

Als erstes habe ich ein Stück nicht zu dicken Cardstock
quadratisch in Form geschnitten -
Abmessungen sind bei dieser Übung schnurzpiepegal.


Der Cardstock wird kreuz und quer gefalzt
und zwar jeweils auf den Diagonalen
und mittig an den geraden Seiten,
so, daß ein sternförmiges Muster entsteht.

Das geht natürlich auch mit einem herkömmlichen Falzbrett,
tricky wird das erst später.
(aus das geht mit dem anderen Brett aber dieses ist schon komfortabler)

Auf den Falzlinien markiert Ihr Euch Punkte
immer im gleichen Abstand zur Mitte...


 ...und schneidet dann ein Achteck aus
mit den Markierungen als Eckpunkten.

Im Video ( ja das gibt es gleich auch noch )
habe ich das doch glatt mal versemmelt,
aber hier der Beweis, daß man damit wirklich exakt schneiden kann:



 Dafür einfach die Punkte mittig in der Führungsschiene ausrichten.
Wenn keine Kamera neben einem umzufallen droht
geht das auch auch ganz einfach... ;-)

Wie Ihr auf dem oberen Foto vielleicht erkennen könnt,
habe ich mit einem Marker das Plastik angemalert.
Das macht einem die Benutzung etwas einfacher.


Nun müssen einmal rundherum 
zwei parallele Falzlinien gezogen werden.
Der Abstand ist egal nur gleichmäßig sollte es sein.
Das sieht dann bei mir ungefähr so aus:


Nun ist wieder der Bleistift gefragt.
Markiert auf der Außenkante Punkte 
mit dem gleichen Abstand zu den Ecken.


Das ist ein bißchen schwer in Worte zu fassen
aber auf dem Bild kann man  wohl sehen was ich meine -
eine der Linien wird gefalzt,
damit eine Klebfläche entsteht, die ich auf dem Bild schraffiert habe.
Der Rest wird später weg geschnitten.

Also erstmal so...


...dann so...


...und schließlich so:




Hier am roten Tacky Tape zu erkennen:
die Flächen wo die Schachtel geklebt wird.
Ich würde immer doppelseitiges Klebeband nehmen
bei Flüssigkleber besteht doch die Gefahr
daß der Klunker Fehler im Feinschliff bekommt?
;-)


Für den Deckel meßt Ihr die Kanten
und konstruiert mit Geodreieck und Bleistift
wie früher in der Schule eine regelmäßiges Rechteck.
Der Innenwinkel mißt 120 Grad - wußtet Ihr aber, ich weiß...
*frechgrins*



Da fällt mir ein,
ich hätte noch Sechseck-Stanzen da -
bestimmt hätte eine davon gepaßt!
Und ich mache mir hier so einen Streß...
:-D

Wer mich beim Klunkerbau in Aktion sehen mag,
der kann sich nochmal zum besseren Verständnis
dieses Video besehen:



Habt viel Spaß beim nachbauen
und einen guten Start in die neue Woche!




Kommentare:

  1. Willkommen beim Telekolleg der höheren Mathematik ;O))))))) Eeeeeerst sah das ja noch einfach aus, aber im Abgang wird das doch ganz knifflig. Aber egal! Ich werd mich da durchbeissen, denn die Klunker sind einfach KREISCH!!! Danke für die Anleitung.
    GLG,
    Corinna

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    1. Keine Sorge, wenn man so zwei, drei gemacht hat geht das ganz von selbst - aber Klunkers kann frau einfach nicht genug haben... ;-)
      GLG!!

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