Auf den Dackel gekommen {Mäppchen}





Huhu Ihr da draußen und willkommen 
zu einem weiteren Wontag. 
Der Tag an dem Jammern nicht läuft... 
Früher war das ja mal anders. Also Montags.

Nachdem Mel im letzten Mamstags-Posting 
auf meinem Blog mit dem Erbsenzähler punktete,
 musste ich kurzerhand umplanen. 
Zwar sprechen wir uns überhaupt nicht ab, 
jedoch hatte ich trotzdem heute ursprünglich 
ein Bohnenposting am Start, 
welches ich kurzerhand vertagte 
und etwas Nützliches tat.
Für's Kind.




Wie einige von Euch ja wissen, 
kommt meine Kurze diesen Sommer
voraussichtlich in die Schule.
Am Donnerstag findet dort ein Kennenlerntag statt
und wir erhielten bereits den ersten Zettel
mit Dingen, die hierfür "angeschafft" werden müssen.

Dazu zählten Turnschuhe, Malzeugs 
und unter anderem ein Mäppchen.
Wir besitzen eimerweise Stifte, 
Mäppchen jedoch nicht eins.
Also stand der Plan.

Im Netz findet man ja Unmengen an Federmäppchen, 
jedoch gefiel mir persönlich keins davon und Ella habe ich
diesbezüglich mal nicht gefragt.
Rabenmutter, ich...




Das Teil soll ja auch "nur" für den einen Tag taugen
 und danach der Mutter gehören, oder so? *schwärm*




Das Mäppchen ist nämlich ganz schön süß und geht bei Fuß...
(Übrigen(d)s ein Mädchen, erklärte mir das Kind.
Leider noch ohne Namen.
Habt Ihr eine Idee?)




...wenn es nicht gerade faul in der Sonne liegt.




Das Kind hat jedenfalls eine ganze Menge Spaß mit dem Mäppchen.




<3




Habt Ihr schon einmal mit einem 
Dackel-Mäppchen Verstecken gespielt, 
welches ursprünglich eine Küchenschürze war?




Das Schöne an selbstgenähten Lebewesen ist ja,
das sie unsere Kids vom ersten Schnitt 
an ins Herz schließen und für immer beschützen.




Auch wenn eigentlich bloß Stifte drin sind.

Hier könnt Ihr Euch ansehen, 
wie das Tier entstand.
Wer mag bekommt auch gerne
 ein Freihand-Schnittmuster.

Habt eine tolle Woche und tanzt 
nicht so doll in den Mai.












Neues Zuhause gesucht!!


Nein, nein!
Ich gedenke nicht mir eine neue Bleibe zu suchen -
wäre ich so verrückt, meinen Keller hergeben zu wollen?
:-D

Wie ich in diesem Post vor Kurzem berichtete,
gibt es hier das eine oder andere UFO,
das nicht die leiseste Chance hat bei mir nochmal zu was zu werden.
Deshalb habe ich mal in die Kiste gegriffen
und werde die ersten Exemplare verschenken.
Einzige Bedingung:
Ihr müßt mir versprechen das Album binnen,
na sagen wir mal acht Wochen,
zum Leben zu erwecken und mir dann ein Bild davon zeigen.
Das ist der Deal.

Dann will ich Euch die Kleinen mal vorstellen:


Auch wenn die Lehrerin jetzt den Rohrstock zückt...
Dieses Album habe ich nach einem Diktat von Ulrike gescrappt
aber irgendwie nicht vollendet,
was daran liegen mag, daß die Bilder die dafür gedacht waren
spontan in ein anderes Mini gewandert sind...
*flöt*


Als nächstes gibt es ein Album mit Ringmechanik 
mit einem meiner Lieblingspapiere aus dem letzten Jahr -
aber irgendwie werden wir nicht miteinander warm?
Innen gibt es ein paar Seiten aus bunten Umschlägen
mit eingeschobenen Karten zum Bescrappen.
Könnt Ihr aber auch rausnehmen und was ganz eigenes machen.


Dieses Exemplar war eine Video-Geburt.
Ich mag es wirklich gerne,
aber eines in dieser Art reicht mir dann gerade auch.
Wenn ich es nochmal machen möchte,
kann ich mir ja dieses Tutorial ansehen...
;-)


In dieses Lieblingsfoto-Album müssen eigentlich nur noch
ein paar Bilder eingeklebt werden.
Die Seiten sind aus rotem Cardstock,
passend zum Buchbinderleinen und den Alphas -
ich wollte es eigentlich zu Weihnachten verschenken,
habe es dann aber auf dem Schreibtisch vergraben.
Kann ja mal passieren?

Ja.
So.
Also erstmal diese vier.
Schreibt einfach in den Kommentar welches Ihr haben wollen würdet.
Bei mehreren Interessenten für ein Album entscheidet das Los.

Und wenn Ihr jetzt nicht wißt, womit Ihr die Alben füllen sollt,
seht Euch doch schnell dieses Video an:




Ihr seht, Ausreden gibt es nicht mehr!
:-D

Und wenn Euch nun heute gar nicht nach Minis ist,
sondern eher nach dezenten Fiesigkeiten,
hüpft schnell zu Wonnie rüber...


...denn da habe ich heute ein Erbsenzähler-Tutorial für Euch!

Habt ein schönes Restwochenende!


Nagellack-Posts, Fake-Follower und Möchtegern-Kooperationen


Ich mag meinen Blog.
Und das ist auch gut so, denn es ist MEINER.
Manchmal teile ich ihn auch mit Wonnie.
Aber das ist ungefähr das Gleiche.

Bloggen tun Leute ja aus den unterschiedlichsten Gründen.
Es soll Menschen geben, die Geld damit verdienen,
ja sogar so einflußreich sind, daß sie per Mouseklick Karrieren ruinieren können!
Echt jetzt??
Allzu oft scheint es mir, als ginge es mehr darum
in möglichst kurzer Zeit möglichst viele Klicks zu machen
als inhaltlich etwas zu liefern?
Schöne Bildchen, im Einheitslook hell gefärbt -
und überhaupt alles sehr austauschbar
oder auch sehr offensichtlich von einer 
Möchtegern-Avatar-Persönlichkeit gepflegt,
 die es gar nicht wirklich gibt ...

Ehrlich gesagt erschließt sich mir überhaupt nicht,
warum man über etwas bloggen muß
womit einen nichts als der Kaufvorgang verbindet?
Also, so als einziges Thema meine ich.



Egal, ich muß das nicht mögen.
Diese anderen Blogger mögen meins hier vermutlich auch nicht.
Das ist ok.

Aber ich frage mich, was es über Menschen aussagt,
wenn sie völlig kritiklos bis euphorisch tausend Likes
unter ein Bild von einer Nagellackflasche setzen??
Und ich meine nicht das erste Werbefoto,
mit dem einst Chanel diese endgeile Nuance "rouge noir" 
sogar mir als Schülerin schmackhaft machen konnte
(hat mich einen Monat Taschengeld gekostet!!) -
sondern schlecht belichtete Drogeriemarken-Fläschchen
auf Teenie-Beauty-Blogs und gerne auch per Video auf YouTube.
Um damit zu bekunden:
Jaaaa - Du bist so toll, denn Du hast eine Flasche no-name-Nagellack gekauft!!
Wirklich?

Und damit keine Mißverständnisse aufkommen:
ich finde Hausmarke super, aber was soll das??



Überhaupt dieses virtuelle Gerenne -
jeden Trend als erstes mitmachen
(ist es nicht viel geiler, die Lemminge über die Klippe fallen zu sehen?)
und das Geheische um Klicks und Gegenklicks??

Gerade vorhin kam wieder eine nette Nachricht auf Facebook,
von einer, die wohl mit Perlen bastelt?
Meine Seite wäre so nett, man ließe gern ein Like da -
im Gegenzug wäre es doch total toll,
wenn ich sie (also ihre Seite) auch mal besuchen würde...
Da kann ich schreien!!!

Natürlich bin ich nicht frei davon auf Zahlen zu schauen
und natürlich freue ich mir einen Ast über die vielen Gesichter
hier rechts in meiner Sidebar -
aber doch nicht so!?
Wer kommen mag, komme und wer gehen mag, der bleibe weg.
Das ist Hobby-Infotainment, keine Eheschließung?!
Wenn die besagte Dame den Arsch in der Hose gehabt hätte
und einfach anmoderiert hätte, was sie wollte -
sowas wie:
hey, wir machen beide was Kreatives,
wollen wir uns nicht gegenseiteg einen Daumen mehr zuschummeln...
Ganz ehrlich, DAS hätte ich gemacht.


Noch schräger finde ist die Option,
Daumen und Verfolger einfach zu kaufen.
Es gibt Apps dafür, wußtet Ihr das??
Man kann ja sogar seine Beiträge auf Instagram soweit automatisieren,
daß eigentlich das Einzige was man selber tun muß ist,
einen Account anzulegen -
Inhalte, Herzchen und überhaupt alles macht sich von selbst.
Man braucht nur noch gelegentlich zu gucken,
wie geil man ist...

Ist das nicht komplett hirnverbrannt????

Aber offensichtlich gibt es einen Markt dafür?
Anders kann ich mir nicht erklären,
warum regelmäßig sehr gut gebaute leicht bekleidete Herren,
die acht Fotos von schnellen Autos in ihrer Insta-Vita haben
meine Bastelarbeiten so gerne mögen??
*grööööhl*



Warum mache ich das dann mit, wenn ich es so scheiße finde?

Gute Frage.
Leichte Antwort.

Zuallererst: ich lese was mir gefällt und nicht was schick ist.
Ich like was mich anspricht und übersehe was für andere gedacht ist.
Und wenn sich meine Interessen ändern, passe ich meinen Feedreader an.
Ich abonniere eine Handvoll echte Menschen,
der Rest ist Hobby und sowas. 
Das ist schön. 
Das ist mir gerade wichtig. 
Das ist nicht mein ausschließlicher Lebensinhalt.
 
Ich mag es, wenn ich ein bißchen Alltag von lieben Bekannten miterleben darf.
Wenn ich sehen kann, wie groß die Tochter meiner Freundin ist,
die leider viel zu weit weg wohnt,
als daß ich wirklich an ihrem Alltag teilhaben könnte.
Ich mag es, meine Freude über den neuen Nagellack
mit denen zu teilen, die wissen, 
wie ich mich über solchen Kleinkram freuen kann.
Der Hashtag "nailpolish" allerdings sorgt dafür,
daß ich auf meinen Sommerfüßen binnen kürzester Zeit
dreimal so viele Gefällt-mir-Angaben habe
als eine ganze Woche Layouts das zu "schaffen" vermag.
Ich finde das befremdlich.
(Keine Sorge - ich bleibe trotzdem weiter Basteltante...)



Befremdlich finde ich auch die Frechheit einiger Unternehmen,
Kooperationen vorzuschlagen  die derart abwegig sind,
daß sich mir darüber nur die Nackenhaare aufstellen!
Natürlich gerne einen 20-Euro-Gutschein
als Gegenwert in Aussicht stellend...
Es muß ja Blogger geben, die sich auf sowas einlassen -
aber liebe Kooperationssuchende
(die dieses hier sowieso nicht lesen, weil es zu viele Buchstaben enthält)
ihr wißt schon, was eine Werbeanzeige eigentlich kostet, oder?
Findet Ihr das nicht ein kleines Bißchen dreist??

Natürlich warte auch ich auf den Tag,
an dem ein namenhafter Kamerahersteller mich umgarnt,
damit ich auf dem roten Teppich stehend
unheimlich neue und tolle Knöpfe drücke.
Schön wär´s.
Tagträume darf man ja haben, oder?
;-)

Ich habe auch schon Anfragen bekommen, die zwar nichts für mich sind
(Nur weil im Hintergrund mal ein Sofa zu sehen ist,
das es kurioserweise in diesem Haushalt als Sitzmöbel gibt,
bin ich noch lange kein Schöner-Wohnen-Blogger!!)
aber wenigstens charmant formuliert waren.
Wenn man dazu nicht in der Lage ist,
kann man sicht wenigstens mal schnell die ersten fünf Posts scrollen?
Dann würde man unter Umständen sehen,
daß ich wirklich kein Interesse daran habe,
discount-discount-Klamottenvertreiber irgendwie zu bewerben?
Oder?
 
Mein Verständnis von Bloggerei ist ein komplett anderes.
Ich habe auch nicht vor mit dem hier meine Brötchen zu verdienen.
Klar, ich lasse mal fallen, daß es Workshops zu buchen gibt.
Ich schreie Hurraaaaa, wenn die nächste Scrapwerk erscheint.
Und wenn mir etwas oder irgendwer empfehlenswert vorkommt,
setze ich gerne einen Link auf meine Lieblinsseiten-Liste.

Das hier ist mein virtuelles Wohnzimmer.
Meine Schnittstelle um mich unkompliziert mit Gleichgesinnten auszutauschen.
Meine Küchenbank auf der ich sitze und mich mal
bei einer Tasse Kaffee über dieses und jenes auslasse.
Mein Platz wo ich Kochrezepte teilen,
meine Kunst zeigen,
meinen Nagellack feiern,
meine Gedanken niederschreiben darf.
Ohne in einer Schublade landen zu müssen.
Und ohne festgelegt zu sein.

Weil ICH das so möchte.
Und ich habe nicht vor etwas daran zu ändern.